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Hey Ihr,

mein Name is Laurenz und ich bin jetzt für 11 Monate in Manang, Thailand. Hier werde ich einen Freiwilligendienst (IJFD) absolvieren in dem ich als Lehrerassistent an zwei verschiedenen Schulen arbeite. Um Kontakt zu meinen Freunden und Verwandten, sowie zu meinem Spenderkreis halten zu können werde ich diesen Blog hier betreiben. Es sind aber natürlich auch alle anderen Leser herzlich eingeladen an meinen Erfahrungen teilzuhaben.

Herzliche Grüße und viel Spaß beim Lesen, Laurenz.

Alter: 20
 


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Blog

Bangkokaufenthalt und Ankunft bei der Gastfamilie

Am Samstag spät abends bin ich bei meiner Gastfamilie angekommen und herzlich aufgenommen worden. Meine Gastmutter und meine Advisorin haben mich bereits gemeinsam vom Hotel in Bangkok abgeholt. Dort habe ich gemeinsam mit den Anderen, mir bereits bekannten AFS Freiwilligen, vier Tage in Ungeduld und Aufregung verbringen dürfen. Im "Orientation Camp" haben wir neben einem kleinen Methodentraining in Bezug auf die Lehrassistenz auch einen Thai-Crashkurs bekommen. Die weniger zahlreichen Freistunden nutzen wir vor allem um am Pool zu chillen oder uns vorzustellen wie es außerhalb des Hotels, welches wir nicht verlassen durften, wohl zugehen würde. Am dritten Tag bekamen wir endlich die Möglichkeit in einem Einkaufszentrum einige Besorgungen zu machen und einen kurzen Eindruck vom Zentrum Bangkoks zu erhaschen. Die Anzahl an Menschen und die Dichte des Verkehrs waren unglaublich. Größere Straßen ließen sich lediglich mit Hilfe von Fußgängerbrücken überqueren auf denen ein wahres Gedränge herrschte. In Bezug auf die wirklich wenigen Eindrücke die ich von Bangkok sammeln konnte würde ich sagen das es keine Stadt ist in der ich mehr als einige Woche verbringen wollen würde. Sie wird mir vor allem laut, dreckig und überlaufen in Erinnerung bleiben was vor allem an der Überbevölkerung liegt.

Nach einem einstündigen Flug und einer Fahrt die auch noch einmal 1,5 Stunden dauerte kam ich endlich bei meinem Haus an. Vater, Sohn und Opa begrüßten mich sehr herzlich. Als ich durch das Haus meiner Gastfamilie geführt wurde realisierte ich das erste Mal wie groß der Unterschied zwischen unseren Welten war. Im Bad dient mir ein Wasserfass und eine kleine Schale das nächste Jahr über als Dusche und ich teile mir ein Zimmer mit meinem Bruder (Wakin). Was die Familie jedoch nicht an Wohlstand besitzt macht sie durch Herzlichkeit wieder gut. Ich habe aber schnell gemerkt, dass ich unbedingt Thai lernen muss denn außer der Mutter spricht oder versteht keines der Familienmitglieder genug Englisch um meine Fragen zu verstehen oder eine Unterhaltung zu führen.

1 Kommentar 20.7.15 12:34, kommentieren

Vorwort

Liebe Freunde, Bekannte und andere Leser ich freue mich euch auf meinem Blog "Meine 11 Monate Freiwilligendienst in Satun, Thailand" begrüßen zu dürfen. Vorweg möchte ich sagen, das ich die hier erlebten Dinge lediglich aus meiner Perspektive widerspiegle. Der Grundgedanke der mir hierbei im Hinterkopf bleibt ist der, dass es weder richtig noch falsch während dieses Aufenthalts gibt sonder nur ein anders, wobei ich Diversität in unserer globalisierten Welt nicht als Schwäche sondern vielmehr als Stärke sehe.

20.7.15 12:23, kommentieren