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Songkhla "Rio de Janeiro Südthailands"

Letztes Wochenende unternahm mein Gastvater mit meinem Gastbruder und mir einen Kurztrip in die zwei Stunden entfernte Stadt Songkhla. Die Autofahrt war anstrengend denn so etwas wie richtige Autobahnen scheint es im Thailand nicht zu geben. Das Thailändische Pendant zu den deutschen Autobahnen sind zweispurige Landstraßen auf denen es jedoch auch nicht mit mehr als 110 km/h voran geht. Der Zweck unserer Reise war neben der Stadtbesichtigung und dem Ausspannen am Strand auch das besuchen von Freunden, in deren Haus wir auch die Nacht verbrachten. Der Strand war nicht unbedingt ein Naturwunder aber dennoch schön und das Meerwasser war das wärmste was ich je gefühlt habe. Es hatte ungefähr "Badewannentemperatur" und man konnte darin beliebig lang verweilen. Es gab fast keine Wellen an der Westküste Thailands, woran das liegt kann ich leider nicht sagen. Lustig ist das die Thailänder fast nur an Stellen ins Wasser gehen, an denen man mindestens 20 Meter ins Meer laufen kann, da viele Thailänder nicht schwimmen können. Küstenabschnitte an denen der Grund abschüssig ist werden als gefährlich ausgeschrieben. An den Stränden gab es viele Sachen zu finden die für einen Europäer wie mich neu waren. Unmengen von Seesternen, einige Korallenskelette und ab und zu auch wunderschöne Kegelmuscheln erregten meine Aufmerksamkeit. An den Stränden werden zum Teil riesige Quallen angespült die bestimmt 15 Kilo wiegen und wenn man im Wasser um sie herum läuft kann es sein das man schmerzende Stellen an den Beinen bekommt weil das Gift im Wasser auch auf die Haut kommt. Als wir am ersten Tag vom Strand zurück gefahren sind saß ich zusammen mit meinem Gastbruder auf der Ladefläche des Pickups. Wir fuhren eine wunderschöne Küstenstraße entlang und in einiger Entfernung konnte man ein wahres Naturschauspiel beobachten. Riesenhafte Gewitterwolken in denen Blitze zuckten standen am Himmel und wurden von der untergehenden Sonne in violettes und rotes Licht getaucht. Über uns hingegen war blauer Himmel und der Mond sowie die ersten Sterne waren zu sehen. Zu meiner linken Seite konnte man die Lichter der Stadt in ihrer Bucht glänzen sehen, dahinter standen die dunklen Berge. Am Abend kamen einige Freunde zu Besuch um den "Farang" (Thai für Ausländer) kennenzulernen. Gott sei dank waren sie der englischen Sprache wenigstens ansatzweise mächtig, so dass wir uns einigermaßen unterhalten konnten. Den Vormittag des nächsten Tag verbrachten wir wieder am Strand doch Mittag aßen wir im Haus der Freunde der Familie denn nach dem Mittag lief Thaiboxen im Fernsehen. Anschließend ging es auch schon zurück nach Hause. Insgesamt war es ein sehr schöner Ausflug der mir eine etwas andere Seite von Thailand näher gebracht hat. Es mögen weitere folgen. Liebe Grüße in die Heimat, Laurenz

28.7.15 04:17

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